Eier färben

Ostereier färben mal anders: Mit Lebensmittelfarbe und ungekochtem Reis kannst Du schnell und einfach Eier einfärben. Durch den Reis entstehen dabei tolle Muster!

Altersempfehlung: ab 3. Klasse

Das brauchst Du:

Welle

  • Gekochte, weiße Eier
  • Gefrierbeutel
  • Trockenen Reis
  • Lebensmittelfarbe
  • Einen Löffel
  • Küchenkrepp
  • Eventuell etwas Wasser

So geht’s:

1.

Beutel vorbereiten: Lege in jeden Gefrierbeutel ein gekochtes weißes Ei. Träufle dann ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe in den Beutel. Eventuell musst Du noch ein wenig Wasser in den Beutel geben, damit die Farbe sich besser verteilt.

2.

Reis dazugeben: Fülle nun 3 bis 4 Esslöffel trockenen Reis in den Beutel. Nun verschließt Du den Beutel mit den Händen und verteilst den Reis vorsichtig rund um das Ei. Lass den Beutel ein wenig liegen und warte auf den magischen Effekt.

3.

Ei anschauen: Nimm das Ei vorsichtig aus dem Beutel. Es sieht gesprenkelt aus! Entferne Reisreste vom Ei und lass das Ei noch ein wenig trocknen. Am besten geht das, wenn Du das Ei auf Küchenkrepp legst.

Tipp: Du kannst das Ei erst in einer Farbe schütteln und danach in einer anderen Farbe. So bekommt Dein Ei tolle Muster!

Hinweis: Den bunten Reis bitte nicht wegwerfen! Da es sich um Lebensmittelfarbe handelt, kann er ganz normal gekocht und gegessen werden.

Wie entsteht der magische Effekt?

Der gesprenkelte Effekt entsteht durch die einzelnen Kontaktstellen zwischen dem Ei und den Reiskörnern.

Jedes einzelne Reiskorn im Beutel ist mit Farbe benetzt. Beim Verteilen der Reiskörner rund um das Ei berühren immer wieder verschiedene Reiskörner die Eierschale. Sie hinterlassen jeweils nur einen kleinen Farbtupfer.

Da das Ei nicht in Flüssigkeit schwimmt, sondern nur von feuchten Reiskörnern berührt wird, bleibt die restliche Schale zunächst weiß. Je mehr Reiskörner das Ei berühren, desto mehr Punkte entstehen und überlagern sich, was den typischen Sprenkel-Effekt erzeugt.

Glühbirne
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Kugelfisch

Hier erfährst Du, wie Du mit zwei typischen Zutaten aus der Küche einen Ballon zum Kugelfisch umwandeln kannst.

Altersempfehlung: ab 3. Klasse

Das brauchst Du:

Welle
  • Einen Luftballon
  • Einen Einweghandschuh
  • Etwas Essig
  • Backpulver
  • Eine Schere
  • Einen Löffel
  • Einen Trichter (oder ein Stück Papier als Einfüllhilfe)
  • Fasermaler
  • Bindfaden
Experiment Kugelfisch aus Luftballon - Vorbereitung

So geht’s – Schritt für Schritt:

1.

Fülle einen Finger mit etwas Essig – aber nicht zu viel –
und binde den Finger mit dem Bindfaden fest zu.

Experiment Kugelfisch aus Luftballon
Experiment Kugelfisch aus Luftballon
2.

Schneide dann den Finger vom Handschuh ab.
Tipp: Bitte am besten einen Erwachsenen um Unterstützung!

3.

Jetzt gibst du mit dem Trichter etwa 1 bis 2 Löffel Backpulver
in den Luftballon. Bemale den Ballon mit Schuppen und einem Gesicht.

Experiment Kugelfisch aus Luftballon
Experiment Kugelfisch aus Luftballon
4.

Stecke den Handschuhfinger mit dem Essig in die Öffnung
des Luftballons. Halte ihn gut fest und binde ihn oben zu.

Experiment Kugelfisch aus Luftballon
Experiment Kugelfisch aus Luftballon
5.

Jetzt kommt der spannende Moment:
Hau mit der Hand leicht auf den Luftballon, sodass der
Essig aus dem Handschuhfinger auf das Backpulver trifft.

6.

Beobachte, was passiert: Es blubbert und zischt –
und plötzlich bläst sich der Luftballon ganz von allein auf!

Warum passiert das?

Wenn Essig und Backpulver sich vermischen, entsteht ein Gas – Kohlendioxid.

Dieses Gas braucht Platz und pustet den Luftballon auf – genau wie bei einem Kugelfisch, der sich aufplustert!

Glühbirne

Hier gibt’s den letzten Schritt als Video:

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